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Internet www.grimma.de

DIE STADT GRIMMA - ORTSTEILE
Hoefgen mit den Ortsteilen Kaditzsch, Schkortitz, Naundorf
Lage: fünf Kilometer südöstlich von Grimma entfernt
Gründung: Höfgen entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde im Jahre 1275 erstmalig urkundlich erwähnt.
Einwohner: insgesamt 459 (Stand 01.01.2008)
Höfgen Kaditzsch   Schkortitz   Naundorf  
81 206 110 62
Ereignisse:
1275  erste Erwähnung als "Hove"
1529  Einführung der lutherischen Lehre
1563  Gründung der ersten Schulstelle
1630  Einrichtung eines Pestfriedhofes
1973  Eingemeindung von Schkortitz nach Höfgen
1994  am 01.01. Eingemeindung nach Grimma, nachdem seit 1993 eine Verwaltungsgemeinschaft bestand
28.05.1997  20 Jahre Muldentalwerkstatt Höfgen
01.05.1999  Einweihung des Dorfplatzes in Kaditzsch
07.04. 2001  Einweihung des sanierten Fährhauses und des Parkplatzes in Höfgen
24.09. 2004  Freigabe Dorfgemeinschaftshaus in Schkortitz
04.06. 2005  Eröffnung Pfadfinderhaus in Höfgen
18.08. 2005  symbolischer Spatenstich zum Neubau des Tierheimes in Schkortitz
Schwere Hochwasser erlebte das kleine Dörfchen in den Jahren 1771, 1854, 1897, 1913 und 1954.
Sehenswürdigkeiten:
Höfgen hat eine über 700-jährige romanische Wehrkirche, die gotisch umgebaut wurde und eine bäuerlich barocke Ausstattung enthielt. Die stilisierten Fischköpfe an den Türbeschlägen stellen eine magische Abwehr gegen das Hochwasser dar. Die Höfgener Kirche wurde 1351 dem Kloster Nimbschen einverleibt.

Die Wassermühle Höfgen wurde erstmals 1721 im kursächsischen Mühlenverzeichnis als Eigentumsmühle erwähnt. Sie wurde ausschließlich mit Wasserkraft betrieben. Die Wassermühle dient als Museum und ist gleichzeitig eine technische Schauanlage. So vermittelt sie einen Eindruck in das ländliche Leben und Wohnen. So beispielsweise in der ersten Etage, wo die Wohnverhältnisse einer Müllerfamilie um 1900 nachgebildet worden sind.
Höfgen hat auch die einzige Muldenfähre hier in der Nähe, die bereits seit dem 13. Jahrhundert existiert.

Das heutige Fährhaus wurde um 1800 erdgeschossig erbaut. 2001 wurde es umfassend saniert. Der Fährbetrieb existierte nachweisbar seit 1638.

Schiffmühle Höfgen
... ist eine Technische Schau- und Forschungsanlage; Es finden statt: Besichtigungen und Fachvorträge, Pauschalangebote für Bildungsträger und Reisegruppen
Die Schiffmühlen, als eine Sonderform der Wassermühlen prägten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz selbstverständlich das Bild der deutschen Flusslandschaften.

Jutta-Park/Aussichtsturm
Dieser Landschaftspark wurde im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegt. Ein Aussichtsturm und ein Springbrunnen bereichern das Bild dieser natürlich schönen Umgebung. Das Parkgelände dient u.a. Bildhauern und Klangkünstlern zur Präsentation ihrer Werke. Von der Turmmusik bis zur avantgardistischen Tanzperformance reicht das Aufführungsspektrum, wofür der Park eine grüne Kulisse bildet.

College International
In Folge der behutsamen Rekonstruktion und schrittweisen Umnutzung des Vierseithofes (17./18. Jahrhundert) in der Kaditzscher Ortsmitte entstand eine international frequentierte Arbeitsstätte mit Gastateliers, Tonstudio und Galerie. Wissenschaftler, Komponisten, Schriftsteller und Bildende Künstler, welche zeitweilig hier arbeiten, schätzen die idealen Arbeitsbedingungen.

Denkmalschmiede Höfgen
Die Studiogalerie präsentiert ganzjährig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Konzerte, Lesungen, Festivals und große traditionelle Feste finden regelmäßig statt, wodurch der kleine Ort Kaditzsch zu einem beliebten Treffpunkt für zahlreiche Kunst- und Kulturinteressierte wurde. Der Ausstellungsraum dient auf Grund seiner hervorragenden Akustik auch als Tonstudio für Musikproduktionen.

Steinkreuz nahe dem Fahrweg nach Förstgen, 1 km südlich von Höfgen
Das Steinkreuz ist aus Rochlitzer Porphyrtuff gearbeitet, in lateinischer Form.

Naturdenkmale:
Fährlinde - gepflanzt ca. 1700
Lutherlinden auf dem Kirchberg (ehemals Kirchhof)
gepflanzt 1883 - einige Meter vom Giebeleingang zur Kirche

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